top of page

2023 - Was bist du für ein Jahr?


Ein Rückblick aus meinem 1. Halbjahr des Jahres 2023

Nach den Jahren der Pandemie habe ich mich auf ein ruhiges und gleichzeitig erfolgreiches Jahr 2023 gefreut. Und was habe ich bekommen?


Hatte ich doch meinen langjährigen Hauptjob in einer Kindertagesstätte zu Ende des letzten Jahres gekündigt, um voll durchzustarten mit meiner Selbstständigkeit als Mentorin für Entspannung und Stressbewältigung für Mensch und Hund. Und gleichzeitig den Fokus auf die Hundetrainerausbildung sowie auf die Wise Animal Mentor-Ausbildung zu legen, welche ich beide Mitte diesen Jahres abschließen wollte.


Januar – eine erschütternde Diagnose

Dann kam jedoch direkt Anfang Januar eine Diagnose eines engen Familienmitgliedes, die meine Welt erschütterte – und die meiner restlichen Familie! Waren im vergangenen Jahr bereits in der Familie meines Herzmanns die Mitglieder nach der Reihe wie vom Pech verfolgt, sollte es nun in meiner Ursprungsfamilie weitergehen? Und das mit einer Hammer-Diagnose?


Das verrückte für mich natürlich alles! Ich beschloss, die ersten Wochen des neuen Jahres in 1. Priorität für meine Familie da zu sein. Und die übrige Zeit zu nutzen, mich zu erden. Zu erkunden, was mir wirklich gut tut. Und natürlich war ich gleichzeitig darum bemüht, auf dem Hundeplatz zu stehen und meine Selbstständigkeit weiter voranzubringen.


Und auch wenn mit meinem Hauptjob bereits ein Teil wegfiel, der einen großen Teil meiner Zeit und Energie beanspruchte, so war hier nun etwas anderes an seine Stelle gerückt. Und was durfte ich nach wenigen Wochen feststellen? Ich war erneut in einem Hamsterrad gelandet – hatten wir das nicht schon mal?


Denn so leicht lässt sich dieser Lauf auf der Überholspur nicht bremsen. Dank meiner Prägungen. Meiner Glaubenssätze. Meiner Erfahrungen. So sollte es mir nicht lange gelingen, regelmäßig innezuhalten. Regelmäßig das zu tun, was mir gut tat. Zu schnell meldete sich das schlechte Gewissen. Ich könnte doch besser etwas für die Familie tun. Etwas für die Hundeschule tun. Einen neuen Job suchen. Den Frühjahrsputz machen. Und so weiter.


Ein kleines Highlight war für mich der KickOff von Young Living in Bad Homburg, in dem ich einen tieferen Einblick in die Welt der Ätherischen Öle gewinnen konnte, mit denen ich seit längerer Zeit arbeite. Ich durfte mein Team persönlich kennenlernen und auch meine Business-Mentorin Leni Schwarzmann. Das Gespräch mit ihr kam genau zur rechten Zeit.


Außerdem führte ich wundervolle Einzelgespräche mit (potenziellen) Kundinnen und befragte sie zu ihren Themen, Struggles und Wünschen im Hinblick auf eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung und ihrer persönlichen Entwicklung bezüglich Resilienz und Selbstermächtigung.


Februar – im Zeichen der Liebe

Im Februar waren mein Herzmann und ich mit meinen Schwiegereltern in Hamburg und genossen das Musical „Der König der Löwen“ – das Schauspiel und die Lieder berührten mich sehr. Hier konnte ich wenigstens für ein paar Stunden mal abschalten und nur sein.


Krankenhausbesuche waren auch immer wieder an der Tagesordnung.

Seit dem KickOff entwickelte sich außerdem in meinem Team von Young Living ein regelmäßiger Austausch. Das motivierte mich, dranzubleiben und mich noch intensiver mit den Ätherischen Ölen auseinanderzusetzen. Ich durfte einige Aroma-Öle-Beratungen geben und Proben versenden.


Die Gespräche mit meinen Kundinnen liefen weiter und sie brachten mich zu neuen Erkenntnissen für meinen geplanten Online-Kurs „Empawer yourself“.

Ich entschied mich in diesem Monat außerdem, mir selbst etwas Gutes zu tun, und begann eine Gebärmutterheilung bei meiner lieben Jacqueline. Diese teilte sich in mehrere Sessions (online und in Präsenz). Und ich hatte das Gefühl, meiner Urweiblichkeit näher zu kommen und mehr in Kontakt zu sein mit meinem eigenen Körper und speziell meiner Gebärmutter.


Ich traf mich mit Freundinnen und war dankbar für die Möglichkeit, mich auszutauschen.


Meine ehemalige Kindergartengruppe erhielt auch einen Besuch von mir. Mein Abschied war noch relativ frisch, sodass die meisten Kinder sich sehr freuten. Meinem Besuch war auch ein liebevoll geschriebener Brief der Kinder und der Erzieher vorausgegangen, mit einer Einladung. Es war irgendwie wie immer. Und doch war alles anders.


Und was noch anstand: Der Abschied von meinem Frauenzirkel. Ich war zuvor für 8 Monate in einem Programm „Amazing Grace“ mit Corinne Fankhauser und Enrico Tralles dabei, welches uns Frauen näher brachte zu mehr Selbstliebe, Urweiblichkeit und Liebesflow in Beziehungen. Im Februar war die letzte Session. Ab nun reisten wir alleine weiter – vorerst.


März – Familie ist alles

Im März standen dann auch einige Geburtstage im Familien- und Freundeskreis an.

Da gleich mehrere Familienmitglieder krank zu Hause oder im Krankenhaus lagen, veranstalteten wir schließlich eine kleine Überraschungsfeier für meine Mama mit meinen Schwiegereltern. Sie hätte sonst nur mit meinem Herzmann und mir vorlieb nehmen können. Wir hätten es uns natürlich gewünscht, mit allen zusammen sein zu können. Aber haben immerhin das Beste draus gemacht.


Ich habe in diesem Monat außerdem damit begonnen, „Soul-Wellness“ anzubieten. In dieser Session gehen wir mithilfe einer meditativen Reise in die Verbindung mit uns selbst und unserem Hund. Die ersten Kundinnen waren sehr dankbar und begeistert von dieser spürbar vertieften Verbindung. Auch ich war dankbar für diese Erfahrung und für das Feedback meiner Kundinnen.


Was auch in diesem Monat passierte: Ich buchte mein Ticket für den Flug nach Zypern!

Denn auch wenn meine Reise nach „Amazing Grace“ alleine weiter ging, so stand noch eine gemeinsame Reise an. Denn, passend zum Abschluss des Programms, boten Corinne und Enrico, ein Retreat auf Zypern für uns Teilnehmerinnen an. Ein Venus Goddess Retreat!


April – Insel der Göttin und Zeit für die Liebe

Anfang April war es dann auch schon so weit. An Gründonnerstag fuhr ich alleine zum Flughafen in Düsseldorf und überstand meinen ersten Flug – ganz ohne Begleitung. Das erste Mal seit Jahren kein Händchenhalten bei Start und Landung. Das übernahm dafür das Pärchen neben mir. Und sobald ich im Hotel auf Zypern ankam, war ich auch nicht mehr alleine. „Meine“ Frauen waren hier versammelt. Der Großteil von uns im selben Hotel. Im „Panthea“ – erst später erfuhren wir, dass dies „Göttinnen“ heißt.

Wie passend für ein Venus Goddess Retreat!


Von Karfreitag bis Ostersonntag fand das Retreat statt. Und was war das für eine schöne, besondere und intensive Zeit miteinander? Wir umarmten uns, sahen uns lange und tief in die Augen, sangen und meditierten miteinander. Wir gingen miteinander. Und führten tiefe und inspirierende Gespräche. Sogar zwei Geburtstage – an einem Tag – konnten wir zusammen feiern.


Die meisten von uns hatten mit dem Ostermontag noch einen weiteren gemeinsamen Tag, den wir miteinander verbrachten. Und an dem wir sogar unsere beiden Gastgeber wieder trafen. Der Abschied war schon herzzereißend.


Ich bin so dankbar, an diesem Retreat teilgenommen zu haben. Den Mut aufgebracht zu haben, alleine zu fliegen und mein eigenes kleines Abenteuer zu bestreiten. Und auch, mich nicht davon abbringen zu lassen, obwohl mich in den Tagen zuvor eine starke Blasenentzündung heimgesucht hat. Vielleicht eine Folge der Gebärmutterheilung, deren letzten Termin ich nur einen Tag vor meiner Abfahrt abgeschlossen hatte. Denn auch die Blase – und andere Organe - war Thema innerhalb der Sessions. Denn auch hier können sich Emotionen als Blockaden, Verspannungen und Schmerzen festsetzen, die in den Sessions energetisch gelöst werden durften.


Nach meiner Rückkehr aus Zypern am Dienstag spürte ich mein Herz noch viele Tage lang singen, klingen und schwingen. Ich war so beseelt und inspiriert. Und spürte einfach eine tiefe Liebe und Lebensfreude. So sehr wie auf Zypern konnte ich mich – und mein Herz - in meinem bisherigen Leben noch nie öffnen. Es war wirklich magisch.


In dieser Energie kam mir dann auch spontan eine wundervolle Überraschung für unseren Hochzeits- und Jahrestag, welche ich innerhalb von einem Tag auf die Beine stellte! Ein Paar-Fotoshooting! Vor einer Traum-Kulisse mit Wasserfall. Zu dritt mit Mali. Und intimere Paarfotos im kuscheligen Studio.

Abends ein Essen in unserer Hochzeitslocation. Früher hätte ich das so kurzfristig nie gewagt. Eine Fotografin danach zu fragen, ob sie am FOLGETAG noch Termine frei hat. Und auch den Tisch fürs Restaurant erst einen Tag vorher zu reservieren.

Aber es hat alles 1A hingehauen. Und im Nachhinein bin ich so froh, dass wir die Bilder gemacht – und alle genommen – haben!

Am Ende des Monats waren wir dann auf einer Hochzeit von lieben Bekannten. Wir haben den Tag und die Feier genossen. Und viel getanzt – zum Glück!


Mai – Geburtstag, Hochzeitstag & ein Unfall mit Folgen

Im Mai stand dann mein eigener Geburtstag an. Und der meiner Schwester. An einem Tag, den 6. Mai. Und endlich eine Möglichkeit, als Familie zusammen zu sein. Meine Schwester und ich waren mit unseren Partnern zu Kaffee und Kuchen bei meinen Eltern. Und sogar meine Cousine aus Baden-Wüttemberg kam mit ihrem Partner dazu!

Abends haben wir dann noch mit Freunden gefeiert, gut gegessen und sogar eine Schnitzeljagd mit Hund gemacht.


Am 10. Mai hatte dann Mali Geburtstag. Da in der Zeit so viel anstand, hatte ich diesen Tag in diesem Jahr gar nicht mehr so im Blick. Aber ich bin mir sicher: Mali hat es mir nicht übel genommen.


Ende des Monats, am 26. Mai, kam dann unser kirchlicher Hochzeitstag. Ich hatte lange gedacht, diesen würde ich bereits in der Reha verbringen, die mir Anfang des Jahres bewilligt wurde und deren Beginn für Anfang bis Ende Mai angekündigt war. Doch kurz zuvor erhielt ich die Einladung für den 30. Mai. Alles schien perfekt zu passen und ich hatte alles regeln können.


So kam es, dass ich dann sogar am 27. Mai mit Mali zu einem Workshop meiner lieben N.A.B. Dozentin Karin Freiling fahren nach Klosterseelte fahren konnte. Entspannung – Verbindung – Klänge. Wir haben die Stunden einfach genossen. Bis ich einen verpassten Anruf auf dem Handy sah. Und einen zweiten. Und eine Nachricht meiner Schwiegermutter, ich möge sie doch zurückrufen.

Um dann zu erfahren, dass mein Herzmann sich gerade das Fersenbein gebrochen hatte!


Und plötzlich war alles anders …


Zu Anfang habe ich noch gedacht, ich würde dennoch zur Reha fahren. Als ich dann von den Ausmaßen hörte und meinem Mann das erste Mal im Krankenhaus in die Augen schaute, wich mein Ego meinem Herzen. Die Frage, die ich mir stellte „Was würde die Liebe tun?“, hätte keine andere Entscheidung zugelassen, als die, zu bleiben. Und zum Glück ließ sich alles regeln. Auch wenn ich – dank Pfingsten – erst am angedachten Anreisetag mit den Verantwortlichen sprechen konnte.

Wenn du die ganze Geschichte erfahren möchtest, ließ meinen vorherigen Blog-Artikel.


Juni – Phase der Heilung und Zeit für Verbindungen

Statt mich in der Reha auf mich selbst zu konzentrieren, war ich im Juni also vorerst jeden Tag im Krankenhaus und besuchte meinen Herzmann. Zwei OPs am Fersenbein folgten, in denen ich um einen guten Verlauf bangte. Und es ist alles gut gegangen.


Ein Wochenende nahm ich mir aber für mich. Denn, jetzt, wo die Reha nicht, wie geplant, stattfinden konnte, war der Weg für Mali und mich frei, beim Seminar am See von Kim Laura Ulrich im Rahmen von Wise Animal teilzunehmen. Der perfekte Abschluss für die Wise Animal Mentor-Ausbildung, die in diesem Monat offiziell vollendet ist.


Wegen der kurzfristigen Planung hatte mir eine liebe Teilnehmerin angeboten, uns in ihr gebuchtes Ferienhäuschen aufzunehmen. Und wir wagten es. So waren wir mit unseren beiden Hunden auf engstem Raum. Von außen war es nicht mehr als eine Gartenhütte. Von innen aber ein Raumwunder. So hätten wir notfalls die Tür zwischen uns schließen können. Aber selbst zum Schlafen konnten wir sie offen halten. Das war mein persönliches Wunder. Denn wir waren mit Mali und einem zweiten Hund noch nie länger in einem Haus – bis auf den Dackel meiner Schwiegereltern. Und in diesem Fall war es ja auch noch ein völlig unbekannter Hund.


Beim Seminar am See kippte die Stimmung dafür schon ein paar Male. Denn hier waren mehrere Hunde auf einem Fleck. Zwar draußen auf der Wiese. Aber dank der Gruppen-Dynamik und unserer wachsamen (Hüte)Hunde, wunderte mich das nicht. Die meiste Zeit konnten wir aber ganz entspannt auf unseren Decken sitzen oder bei den kurzen Spaziergängen vor- und nebeneinander hergehen.


Was Kim mit Wise Animal und dem Seminar am See geschaffen hat, ist auch magisch. Und wie sehr sie die persönliche Entwicklung und die Beziehung zu unseren Tieren vereint, einfach wundervoll.

Ich glaube, sie hat alle von uns zu Tränen gerührt - und jede von uns ist mit tiefen Erkenntnissen und voller Inspiration nach Hause gefahren.


Mitte des Monats konnte ich meinen Mann – nach 19 Tagen im Krankenhaus – endlich nach Hause holen. Seitdem unterstütze ich ihn viel im Alltag. Denn alles geht bei maximaler Teilbelastung noch nicht selbstständig. Auch die Fahrten zu regelmäßigen Nachsorgeterminen. Kurze Spaziergänge mit Rollstuhl und Hund haben wir auch schon gemeistert. Und dank der Familie auch schon Restaurant-besuche. Aber es wird noch dauern, bis er den Fuß wieder voll belasten kann.


Und was passierte mir – genau einen Monat nach seinem Unfall? Eine falsche Bewegung in der Nacht und ich konnte meinen Kopf nicht mehr drehen oder anheben. Rettungsdienst. Notaufnahme. Zum Glück nichts gebrochen. Und dank Schmerzinfusionen kann ich unseren Alltag weiter regeln.


Das ist aber mit ein Grund, warum ich momentan nicht so aktiv meine Selbstständigkeit bewerbe oder über meine Herzensthemen spreche, wie zuvor.


Ich habe auch eine Entscheidung bezüglich der Hundetrainerausbildung getroffen. Ich werde die beiden Sommer-Monate noch dranhängen und die Zeit nutzen, um weitere Kurse und Einzelstunden zu begleiten. Und mich auf die Sachkundeprüfung nach §11 vorzubereiten.


Wenn alles gut geht, kann ich meine Reha im September nachholen. 3 Monate später als angedacht. Und auch dadurch haben sich einige Pläne und Vorhaben verschoben.

Und ich habe auch weiterhin das Gefühl, noch im Umbruch zu sein. Und gebe mir die Zeit, die es benötigt, um mich weiter zu ent-wickeln und herauszufinden, wie ich mit meiner Selbstständigkeit weiter machen möchte. Denn durch meine eigenen Entwicklungen und Erfahrungen verändert oder erweitert sich auch hier mein Schwerpunkt. Gebt mir noch ein wenig Zeit, um hier Klarheit zu finden und es in Worte zu fassen. Da ist so viel in der Tiefe. Und es darf bald an die Oberfläche kommen!

65 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

REHA-Blog (TEIL 9)

REHA-Blog (TEIL 8)

REHA-Blog (TEIL 7)

Commentaires


bottom of page